Sonntag, 29. November 2009
Bautagebuch - Der Tag danach
By: Edward BlythAuf vielfachen Wunsch zweier Vereinsmitglieder (die nicht genannt werden wollen) führe ich mein Bautagebuch nun doch bis zum 100. Geburtstag des Vereins weiter.
Bei der gestrigen Eröffnung und 85-Jahr-Feier habe ich nur Positives über unsere Arbeit gehört. Ein wenig Baustellenästhetik mit ratterndem Lüfter, Kabelrollen an Rigipswand und dunklen Lampen haben den Gesamteindruck nicht behindert.
Interessant: kein einziger Mann hat mit mir über Farben gesprochen. Mehrere Frauen hingegen haben sich ausgiebig darüber ausgelassen. Eine sagte prosaisch: Ich kenne mich mit Farben nicht aus, aber Hauptsache, ich fühle mich wohl.
Männer sind im Tanzsport schon eine umworbene Minderheit, wenn sie sich dann noch mit Farbpsychologie beschäftigen, würden sie angebetet werden. (meine Theorie)
Am Dienstag nehmen wir unsere Arbeit wieder auf für 3 Tage. Zuerst entsorgen wir den Müll, der sich im Keller sehenswert gestapelt hat. Wir müssen ein paar Teile finden, die wir dringend suchen und die dort hoffentlich stecken.
Jetzt kann mit Training in allen Sälen losgelegt werden. Die Trennwand ist funktionsfähig.
Sie wird noch mit Spiegeln versehen. Davor habe ich etwas Angst. Denn Spiegel stören meist mehr, als dass sie Räume positiv erweitern. Aber ihr braucht sie und sollt sie bekommen.
Spannend ist, dass bei geschlossener Wand die Räumlichkeiten sogar besser sind. Es entstehen 2 angenehm proportionierte Säle und die Verbindung über die Arkade ist sensationell.
Heiko und Michael werden noch an Lüftung und Musik feilen.
Und: wir alle werden nicht eher ruhen, bis Saal 1 ebenfalls toll ist Ausrufezeichen.





